25 Nov
Wenn es das Winterwetter erlaubt …
… dann zwei Spiele in nur vier Tagen

28 Nov
FC Mammolshain - FSV Friedrichsdorf II 2:3
Benny Schmiedls erste Rote Karte
Mammolshain(cdg) Die Spieler des FC Mammolshain können einem dieser Tage einfach nur noch leidtun! Da liefern sie seit vielen Wochen die beste Leistung ab, führen zur Halbzeit gegen die zweite Mannschaft des FSV Friedrichsdorf souverän mit 2:0, steuern im zehnten Anlauf endlich mal wieder auf einen Sieg zu und gehen nach 90 Minuten beim 2:3 (2:0) doch wieder leer aus.
Dabei hatten alles so gut begonnen. Sandro Bornemann erzielte frühzeitig (14. Minute) die Führung und Rick Reinhard erhöhte noch vor der Pause auf 2:0. Das sollte eigentlich genügend Sicherheit verleihen, zumal der Vorsprung noch deutlicher hätte ausfallen müssen. So traf Martin Siever nur den Pfosten, Rick Reinhard die Querlatte. Friedrichsdorf stand unter Dauerdruck, brachte nach vorn rein gar nichts zustande, schoss nicht einmal (!) aufs Tor.
Der Bruch im Spiel kam in der 53. Minute mit dem ersten Platzverweis von Kapitän Benny Schmiedl in seiner gesamten Karriere! Was war passiert? Der 36jährige geriet mit Friedrichsdorfs Francesco Marino in Höhe der Mittellinie in den Clinch. Aneinander Festhalten und sich voneinander Losreißen führte zu Handgreiflichkeiten Marinos und einer entsprechenden Reaktion von Schmiedl. Konsequenz: Beide sahen die Rote Karte. Mit zehn gegen zehn Spielern ergab sich schlagartig ein anderes Spiel. Die bis dahin so souveränen Hausherren gerieten ohne ihren Abwehrchef völlig aus dem Konzept. Plötzlich war die Ordnung dahin und Friedrichsdorf konnte das postwendend ausnutzen. Zu allem Überfluss musste in dieser Phase auch noch Heiko Ullmann wegen Beschwerden an der Achillessehne ausgewechselt werden. Es dauerte gerade mal 13 Minuten bis zum Anschlusstreffer und keine weiteren zwei vergingen bis zum bitteren 2:2-Ausgleich.
Die Moral stimmte, Mammolshain erholte sich von dem Schock, gab nie auf und wollte unbedingt wieder einen „Dreier“ feiern. Doch vor dem Tor war es irgendwie wie verhext. Der Ball wollte nicht ins Tor. Um der derzeitigen Misere noch einen drauf zu setzen, kassierten die Schützlinge von Alexander Beulich in der Schlussphase in Überzahl (Gelbrote Karte) noch den völlig unverdienten K.O.-Treffer.
„Für die Niederlage bin ich sicher mitverantwortlich, dafür habe ich mich bei meinen Mitspielern auch entschuldigt“, war Benny Schmiedl untröstlich. Aber er macht der Mannschaft auch Mut für Sonntag gegen Eintracht Oberursel. Und sein Trainer hofft nach dieser tollen Leistung“ auf die ersehnte Wende! „Wir müssen uns endlich mal belohnen für unseren Einsatz!“



